Die Einrichtung.
Das regulär betriebene Ibis-Hotel wurde Anfang Dezember 2024 kurzfristig (binnen rund zwei Wochen) im Auftrag der Senatsverwaltung fuer Arbeit und Soziales ueber das Landesamt fuer Fluechtlingsangelegenheiten (LAF) zu einer Notunterkunft fuer Gefluechtete umgewandelt, als Reaktion auf die Schliessung der Notunterkunft Tegel zum Jahresende 2024. Die Einrichtung verfuegt ueber 232 Plaetze; anfangs waren rund 50-54 Personen untergebracht, ueberwiegend ukrainische Gefluechtete. Der Hotelbetrieb wird von ehemaligem Personal fortgefuehrt; die ploetzliche Umwidmung sorgte fuer lokale Kritik (Anwohnerpetition mit 500 Unterschriften) wegen Wegfalls von Gewerbe und Arbeitsplaetzen sowie fehlender Infrastruktur. Zum Betreiberunternehmen und Tagessatz liegen keine oeffentlich dokumentierten Angaben vor; ein aktueller Schliessungshinweis (Stand Juli 2026) konnte nicht gefunden werden, die Einrichtung gilt daher als weiterhin aktiv, ohne dass eine juengere Bestaetigung vorliegt.
Dokumentierte Probleme.
Kurzfristige Umwandlung ohne vorherige Information von Bezirksamt und Personal (Bezirksamt erst am 1.12.2024 informiert); Wegfall von Gewerbe/Arbeitsplaetzen im Umfeld; Anwohnerpetition "Oeffnet sofort das Ibis-Hotel wieder!" mit 500 Unterschriften; von Bezirksseite (Buergermeisterin Demirbueken-Wegner, CDU) Kritik an fehlender Infrastruktur (Schulplaetze, Kultur-/Bildungs-/Sport- und Freizeitangebote). Aktueller Betriebsstatus (Juli 2026) nicht durch neuere Quelle bestaetigt.
Quellen & Belege.
Alle Angaben stammen aus öffentlichen Quellen — parlamentarischen Drucksachen, Registerauskünften und Presseberichten.
- Hotelzimmer fuer Gefluechtete in Berlin: Das ist keine Integration - taz.de ↗
- "Oeffnet sofort das Ibis-Hotel wieder!" - RAZ Zeitung ↗
- Das Ibis-Hotel in Alt-Reinickendorf soll zur Unterkunft fuer 232 Gefluechtete werden ↗
Verlässlichkeit der Angaben
Konfidenz der Recherche: hoch · Angaben gegen mehrere Quellen geprüft.